Wilhelm Jahn

Er schrieb die Melodie des Stiftungsliedes auf die Rückseite eines Speisezettels und heißt bis heute danach.

Mager der doppelte Speiszettel · 1835–1900 · Kapellmeister

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Porträt Wilhelm Jahn
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Herkunft und Weg nach Prag

Kapellmeister am Prager Ständetheater unter Thomé; im Proletarier-Club trug er den Namen Taktstockproletarier. [CHR-A]

Was er in der Praga war und tat

In der Gründungsnacht des 10. Oktober 1859 dichtete Allram sofort das Stiftungslied — und Jahn setzte es auf der Stelle in Musik, die Noten auf die Rückseite eines Speisezettels schreibend. Noch vor Mitternacht sang die Runde es zum ersten Mal. Danach hieß er nur noch „Mager der doppelte Speiszettel". [CHR-A]Der 10. Oktober 1859

Bei der Taufe des Uhu-Pokals fungierte er als „Glockenthurm" — der erste Glockenthurm Allschlaraffias überhaupt, ein Amt, das später auch Drasal (Albert Maertens) bekleidete. [CHR-A] Am 18. März 1861 unterzeichnete er, neben Thomé und Bachmann, das Konzessionsgesuch an die Prager Polizeidirektion. [CHR-A]

Was aus ihm wurde

Über Wiesbaden führte sein Weg ab dem 15. Oktober 1880 an die Wiener Hofoper — als deren Direktor, siebzehn Jahre lang, länger als jeder andere vor oder nach ihm. [HLA-12]

Wo er heute liegt

Sein Ehrengrab liegt auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Quellen zu dieser Person: [HLA-12, CHR-A]Zurück zu den Urschlaraffen